Leucht-Impuls Episode 15
Shownotes
Vielleicht kennst du diese leise Stimme:
- "Wer bin ich schon?"
- "Das können andere besser."
- "Ich möchte nicht zu viel Raum einnehmen."
In dieser Episode lade ich dich ein, dieser Stimme liebevoll zu begegnen und ihr eine andere Frage entgegenzustellen: Darf ich eigentlich leuchten?
Inspiriert von Marianne Williamsons berührendem Text "Our Deepest Fear" sprechen wir über Sichtbarkeit, Selbstwert und die Erlaubnis, ganz du selbst zu sein.
In dieser Folge hörst du:
- Warum unser eigenes Licht manchmal mehr Angst auslöst, als unsere Schwächen.
- Was Leuchten wirklich bedeutet.
- Weshalb authentische Menschen anderen Mut machen.
- Warum du dich nicht kleiner machen musst, als du bist.
- Wie du dir selbst die Erlaubnis schenken kannst, sichtbar zu werden.
Reflexionsfragen:
- Wo halte ich mein Licht noch zurück?
- Wo spiele ich meine Stärken herunter?
- Was würde sich verändern, wenn ich mir erlauben würde, mehr von mir zu zeigen?
Inspiration: Die Episode wurde inspiriert von Marianne Williamsons Text "Our Deepest Fear" aus ihrem Buch "A Return to Love". Der Text wird häufig Nelson Mandela zugeschrieben, stammt jedoch von Marianne Williamson.
Weiterführender Link --> zum Gedicht
Leucht-Impuls: Dein Licht ist kein Privileg, das du dir verdienen musst. Es ist ein Geschenk, das du teilen darfst.
Transkript anzeigen
00:00:03: Unsere tiefste Angst ist nicht unzulänglich zu sein.
00:00:08: Unsre tiefste Angst ist über alle Maßen kraftvoll zu sein.
00:00:15: Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit das uns am meisten erschreckt.
00:00:23: Diese Worte stammen von Marion Williamson und wurden durch Nelson Mandela weltbekannt.
00:00:30: Als ich Ihnen zum ersten Mal begegnete, haben Sie etwas in mir berührt.
00:00:37: Denn sie beschreiben etwas das auf den ersten Blick überraschend wirkt.
00:00:43: Die meisten Menschen glauben ihre größten Ängste lägen im Scheitern – ihm Fehler machen, ihm nicht genügen!
00:00:53: Doch Marianne Williamson lenkt unseren Blick auf etwas ganz anderes.
00:01:00: Wir fürchten nicht unsere Dunkelheit, sondern wir fürchten unser Licht.
00:01:07: Das klingt zunächst beinahe merkwürdig und doch glaube ich dass in diesen Worten eine tiefe Wahrheit liegt!
00:01:18: Mit diesem Gedanken heiße ich dich herzlich willkommen zu einem neuen Leuchtimpuls.
00:01:25: In den vergangenen Episoden haben wir gemeinsam erkundet was uns wichtig ist Unsere Werte.
00:01:34: Wir haben unseren Motiven nachgespürt, dem was uns antreibt und wir haben unseren Blick auf unsere Stärken gerichtet – auf das was wir bereits mitbringen.
00:01:49: Sicher hast du dabei etwas Schönes entdeckt oder sogar etwas dass du lange übersehen hast!
00:01:58: Und vielleicht ist genau an diesem Punkt eine neue Frage entstanden Was geschieht eigentlich, wenn ich erkenne was in mir steckt?
00:02:10: Bin ich bereit damit sichtbar zu werden?
00:02:15: Ich weiß nicht wie es dir geht.
00:02:18: Aber ich begegne immer wieder Menschen die ihre Fähigkeiten herunterspielen.
00:02:24: Vielleicht kennst du solche Sätze.
00:02:27: Ach das war doch nichts Besonderes Das kann doch jeder!
00:02:33: Ich hatte einfach Glück.
00:02:36: Andere machen das viel besser und manchmal ertappe ich mich selbst dabei.
00:02:43: Dann wird ein Kompliment sofort relativiert, eine Erfolg erklärt, eine Stärke abgeschwächt – fast so als hätten wir Angst davor zuviel Raum einzunehmen, zu strahlen, zu leuchten.
00:03:03: Was bedeutet es eigentlich zu leuchen?
00:03:08: Oft verbinden wir Licht mit Größe, mit Perfektion, mit Erfolg und Aufmerksamkeit.
00:03:17: Doch ich glaube nicht dass Marianne Williamson davon spricht.
00:03:22: Leuchten bedeutet für mich nicht im Mittelpunkt zu stehen.
00:03:28: Leuchtend bedeutet ganz man selbst zu sein die eigenen Gaben nicht zu verstecken die eigene Stimme nicht zurückzuhalten, die eigene Freundlichkeit nicht kleiner zu machen.
00:03:44: Die eigenen Ideen nicht einzusperren.
00:03:49: Leuchten heißt nicht – schaut alle her!
00:03:53: Leuchtern heißt ich bin da.
00:03:57: Warum fällt uns das so schwer?
00:04:00: Weil Sichtbarkeit vorletzlich macht weil leuchten bedeutet gesehen zu werden.
00:04:08: So lange wir uns klein halten, kann niemand viel von uns erwarten.
00:04:15: Wenn wir im Hintergrund bleiben, gehen wir weniger Risiken ein.
00:04:21: Solange wir unser Licht dimmen, müssen wir uns weniger zeigen – doch damit bezahlen wir einen hohen Preis!
00:04:30: Wir verzichten auf einen Teil von uns
00:04:33: selbst.".
00:04:35: Marion Williamson beschreibt noch etwas das überrascht.
00:04:40: Sie sagt nicht, dass unsere Dunkelheit uns erschreckt.
00:04:45: Sie sagt, das es unser Licht ist!
00:04:49: Warum könnte das so sein?
00:04:52: Vielleicht weil wir mit unserem Licht Verantwortung übernehmen.
00:04:57: Weil wir dann nicht mehr so tun können als hätten wir nichts beizutragen.
00:05:03: Wir können auch nicht länger im Hintergrund verschwinden.
00:05:08: Unser Licht lädt uns ein unseren Platz einzunehmen und genau das kann herausfordernd sein.
00:05:18: Vielleicht sogar herausfordernder als scheitern!
00:05:24: Wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke, gab es viele Momente in denen ich gezögert habe.
00:05:32: Darf ich wirklich meine Gedanken teilen?
00:05:35: Darf Ich etwas anbieten?
00:05:38: DarF ich Menschen
00:05:39: begleiten?!
00:05:41: DarF Ich etwas in die Welt
00:05:42: bringen!?
00:05:45: Vielleicht kennst du solche Fragen.
00:05:48: Ich glaube, diesen Fragen liegt eine viel größere zugrunde.
00:05:53: Wer bin ich denn?
00:05:56: Und genau hier berührt mich Marion Williamson besonders!
00:06:01: Denn sie stellt die Frage auf den Kopf.
00:06:04: Sinngemäß sagt sie etwas später im Gedicht – wer bist Du eigentlich es nicht zu
00:06:11: tun?!
00:06:13: Die Welt braucht keine Menschen, die sich klein machen.
00:06:17: Nicht damit andere sich wohler fühlen!
00:06:21: Nicht damit niemand irritiert wird!
00:06:24: Nicht, damit alle schön bescheiden bleiben!
00:06:28: Die Welt braucht Menschen,die ihre Stärken leben!
00:06:32: Die ihre Werte verkörpern... ...die ihren Platz einnehmen!
00:06:39: Nicht laut oder perfekt!
00:06:42: Nicht markenlos!
00:06:43: sondern echt.
00:06:46: Vielleicht magst du in den kommenden Tagen einmal beobachten, an welchen Stellen du dich kleiner machst als du eigentlich bist?
00:06:57: Wo spielst du deine Fähigkeiten herunter?
00:07:00: Wo wärst du ein Kompliment ab?
00:07:04: Wo sprichst du nicht aus was du denkst?
00:07:09: Wo zeigst du dich nicht obwohl dein Herz eigentlich ja sagt?
00:07:15: Beobachte dich nicht, um dich zu kritisieren.
00:07:19: Nur, um es wahrzunehmen!
00:07:22: Mit Neugier mit Freundlichkeit mit offenem Herzen.
00:07:29: Der Leuchtimpuls für heute ist genau diese Frage Was wäre möglich wenn du aufhörst Dich kleiner zu machen als Du bist?
00:07:42: Gerne möchte ich Dich auch noch etwas hinweisen.
00:07:47: Es lohnt sich sehr, das ganze Gedicht zu lesen.
00:07:51: Ich verlinke es dir in den Show-Notes.
00:07:55: Etwas später im Gedicht folgt nämlich ein Abschnitt, den ich besonders liebe und den nicht unerwähnt lassen möchte.
00:08:04: Dort beschreibt Marianne Williamson sinngemäß dass wir anderen Menschen die Erlaubnis geben Ebenfalls zu leuchten, wenn wir unser eigenes Licht nicht länger verstecken.
00:08:18: Ist das nicht ein wunderschöner Gedanke?
00:08:22: Das bedeutet es geht gar nicht nur um uns!
00:08:26: Unser Licht hat immer auch mit anderen zu tun.
00:08:31: Diese Welt braucht keine perfekten Menschen.
00:08:35: Sie braucht Menschen die den Mut haben authentisch zu sein Menschen, die ihre Stärken leben.
00:08:44: Menschen,die ihre Werte verkörpern.
00:08:48: Menschen ,die ihr Licht nicht länger verstecken.
00:08:52: Denn vielleicht erinnert eine mutige Person andere daran ebenfalls mutig zu sein oder ein freundlicher Mensch lädt andere dazu ein, freundlich zu werden und eine authentische Person macht auch anderen Mut ihre Masken abzulegen.
00:09:14: Licht breitet sich aus, nicht weil es überzeugen muss sondern weil es ansteckend ist.
00:09:24: und wenn du magst lade ich dich für heute noch zu einer Übung ein.
00:09:30: Stell dir einen Menschen vor den du sehr liebst vielleicht einen Freund oder eine Freundin Ein Kind oder einen Herzensmenschen.
00:09:43: Und nun frage dich, würdest du wollen dass dieser Mensch sich kleiner macht als er ist?
00:09:51: Würdest Du wollen das?
00:09:52: Er seine Fähigkeiten versteckt Seine Träume aufgibt?
00:09:57: Sein Licht dimmt?
00:10:01: Vermutlich nicht.
00:10:03: Sicherlich würdest Du ihm sagen Zeig Dich Vertraue Dir!
00:10:09: Du darfst deinen Platz einnehmen.
00:10:13: Du darf's leuchten Und heute darfst du dieselben Worte auch an dich selbst richten.
00:10:22: Vielleicht warten wir manchmal nämlich darauf, dass jemand kommt und sagt Jetzt bist du bereit!
00:10:30: Nun darfst Du!
00:10:32: Jetzt bist Du gut genug!
00:10:34: Doch vielleicht kommt dieser Moment nie.
00:10:38: Wir müssen uns diese Erlaubnis selbst schenken Nicht irgendwann Nicht erst nach dem nächsten Erfolg, nicht erst nach der nächsten Weiterbildung.
00:10:51: Nicht erst dann wenn alle Zweifel verschwunden sind sondern heute mitten im unvollkommenen Leben.
00:11:02: und vielleicht beginnt genau dort etwas Wunderbares.
00:11:07: Nicht weil du perfekt bist, sondern weil du du bist.
00:11:12: Dein Licht nimmt niemandem etwas weg.
00:11:17: Es kann Anderen den Weg erhellen, lass dein Licht leuchten!
00:11:24: Von Herzen Kristina.
Doro
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