Leucht-Impuls Episode 19
Shownotes
Manche Veränderungen geschehen von einem Tag auf den anderen. Das innere Ankommen braucht oft länger. In dieser Episode widmen wir uns dem Raum zwischen dem Alten und dem Neuen. Jener besonderen Zeit, in der wir etwas bereits hinter uns gelassen haben, aber noch nicht ganz angekommen sind.
In dieser Folge erfährst du:
- Warum Übergänge oft herausfordernder sind als der eigentliche Neuanfang.
- Weshalb Unsicherheit ein natürlicher Begleiter von Veränderung ist.
- Wie du Zwischenzeiten bewusster gestalten kannst.
- Wie dir die Übung „Die Schwelle" hilft, Klarheit zu gewinnen.
Reflexionsfragen:
- Was endet gerade in meinem Leben?
- Was beginnt neu?
- Was möchte ich mitnehmen?
- Was darf ich loslassen?
- Wie kann ich freundlicher mit mir sein, solange ich noch unterwegs bin?
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Transkript anzeigen
00:00:03: Herzlich willkommen zum heutigen Leuchtimpuls zwischen Abschied und Neuanfang.
00:00:11: In den letzten beiden Episoden haben wir gemeinsam auf unsere Rollen geschaut, Wir haben entdeckt dass wir mehr sind als eine einzelne Rolle Und das Entwicklung oft bedeutet eine alte Vorstellung von uns selbst loszulassen.
00:00:31: Heute möchte ich mit dir über einen Raum sprechen, der oft wenig Beachtung findet.
00:00:38: Den Raum dazwischen!
00:00:41: Den Moment in dem etwas bereits zu Ende gegangen ist Das Neue aber noch nicht ganz begonnen hat.
00:00:50: Viele Menschen erleben solche Übergänge Nach einem Umzug nach einem Stellenwechsel nach einer wichtigen Entscheidung Nach einem Abschied.
00:01:03: Auch ich erinnere mich gut an eine Zeit in meinem Leben, in der ich meinen Wohn- und Arbeitskanton wechselte.
00:01:11: Die Entscheidung fühlte sich richtig an – und dennoch gab es Momente, in denen ich weder ganz im Alten noch bereits im Neuen angekommen war.
00:01:23: Damals habe ich etwas Wichtiges gelernt!
00:01:26: Nicht alles muss sofort klar
00:01:29: sein.".
00:01:30: Nicht jeder neue Anfang fühlt sich vom ersten Tag an wie zu Hause an.
00:01:37: Und manchmal besteht die eigentliche Herausforderung nicht darin, vorwärtszugehen sondern darin dem dazwischen Raum zu geben.
00:01:50: Die Geschichte von Anna spiegelt dies ebenfalls wieder.
00:01:56: Anna steht an einem Bahnhof.
00:01:59: Es ist ein kühler Morgen im Frühherbst.
00:02:03: Vor wenigen Wochen hat sie ihre Wohnung verlassen, die Stadt in der sie viele Jahre gelebt hat.
00:02:11: Die vertrauten Wege, die Lieblingscafés – die Menschen, die ihren Alltag geprägt haben.
00:02:20: Der Umzug war ihre eigene Entscheidung.
00:02:24: Es war eine gute Entscheidung Davon ist sie überzeugt.
00:02:29: In ihrer neuen Heimat warten spannende Möglichkeiten, neue Begegnungen.
00:02:36: Ein langehegter Traum und trotzdem fühlt sich vieles merkwürdig an.
00:02:43: Während sie auf ihren Zug wartet bemerkt sie eine innere Unruhe.
00:02:49: Sie vermisst manches aus ihrem bisherigen Leben.
00:02:54: Gleichzeitig fühlt es sich das Neue noch nicht wirklich vertraut an.
00:03:00: Die Menschen sind freundlich, aber noch keine Freunde.
00:03:04: Die Straßen sind schön, aber nicht ihr Zuhause.
00:03:10: An diesem Morgen wird ihr etwas bewusst – vielleicht ist genau das ein Übergang?
00:03:18: Im Moment muss sie sich weder für das Alte noch für das Neue entscheiden!
00:03:24: Sie darf einfach anerkennen dass sie gerade zwischen zwei Kapiteln steht.
00:03:31: Nicht mehr dort, noch nicht hier und genau deshalb fühlt es sich manchmal unsicher an.
00:03:40: dieser Gedanke verändert etwas.
00:03:44: die Unsicherheit verschwindet nicht aber sie wird verständlicher freundlicher menschlicher.
00:03:53: Anna hört auf, sich dafür zu verurteilen dass sie noch nicht angekommen ist und plötzlich entsteht Raum.
00:04:03: Raum zum Ankommen Schritt für Schritt.
00:04:08: Vielleicht kennst du solche Momente auch Momente in denen etwas endet und etwas Neues beginnt Und dazwischen liegt eine Zeit die sich nicht eindeutig anfühlt Eine Zeit voller Fragen, vielleicht auch voller Zweifel.
00:04:29: Viele von uns möchten diesen Zwischenraum möglichst schnell überwinden.
00:04:35: Wir möchten Klarheit, Sicherheit, Gewissheit Doch Übergänge folgen selten einem festen Zeitplan.
00:04:46: Das alte Loszulassen braucht Zeit im neuen Anzukommen ebenso.
00:04:54: Vielleicht dürfen wir uns deshalb daran erinnern, Wir müssen nicht sofort wissen wie alles weitergeht.
00:05:02: Wir müssen schon nicht angekommen sein.
00:05:05: Es reicht unterwegs zu sein Denn oft entsteht Entwicklung Nicht am Ziel Sondern auf dem Weg dorthin.
00:05:17: Ich lade dich heute Zu einer Reflexion ein.
00:05:21: Stell dir vor Du stehst auf einer Schwelle.
00:05:25: Hinter dir liegt ein Kapitel deines Lebens.
00:05:29: Vor dir eröffnet sich ein neues und genau hier bleibst du für einen Moment stehen.
00:05:38: Frage dich, was endet gerade in meinem Leben?
00:05:43: Wovon verabschiede ich mich?
00:05:46: Was beginnt neu?
00:05:48: Worauf freue ich mich ?
00:05:51: War's vorunsichert mich?
00:05:54: War's möchte ich mitnehmen?
00:05:57: Was darf ich bewusst zurücklassen?
00:06:01: Und die vielleicht wichtigste Frage Wie kann ich freundlich mit mir sein, solange ich noch unterwegs bin.
00:06:10: Vielleicht stehst du auch gerade auf einer solchen Schwelle zwischen Vertrautem und Neuem Zwischen Abschied und Aufbruch.
00:06:22: Dann möchte ich dir heute einen Gedanken mitgeben Du musst nicht schon angekommen sein, um auf dem richtigen Weg zu sein.
00:06:33: Übergänge sind keine Lehrzeiten Sie sind Entwicklungszeiten.
00:06:40: Vielleicht geschieht gerade mehr als du im Moment erkennen kannst.
00:06:46: vielleicht wächst Vertrauen, Klarheit oder auch Mut ganz still Schritt für Schritt und genau darum wird es in unserer nächsten Episode gehen.
00:07:01: Denn wenn wir akzeptieren, dass Unsicherheit ein natürlicher Teil von jedem Übergang ist – dann entsteht eine neue Frage!
00:07:12: Wie können wir mutig vorangehen?
00:07:15: Obwohl wir noch nicht alles wissen... Darauf schauen wir beim nächsten Mal.
00:07:23: Bevor ich mich für heute von dir verabschiede habe ich noch eine Bitte an dich Überlege, wen du kennst der diese Folge hören sollte und teile sie dann.
00:07:36: Vielen Dank!
00:07:38: Ich wünsche dir viel Vertrauen für deine eigenen Schwellenmomente und den Mut ihnen mit Offenheit zu begegnen.
00:07:48: Bis zum nächsten Leuchttimpuls.
00:07:51: – Christina.
TD
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