Leucht-Impuls Episode 6

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00:00:03: Herzlich willkommen zum heutigen Leuchtimpuls, in welchem dir einige Geschichte den Weg weist wie du mit dem inneren Kritiker zusammen arbeitest und dadurch einen Coach gewinst.

00:00:17: Mein Name ist Christina und ich begleite dich durch diesen Impuls!

00:00:25: In der letzten Folge haben wir einige Mitglieder des inneren Teams unter die Lupe genommen.

00:00:32: Heute wollen wir uns am Beispiel des Inneren Kritikos exemplarisch ansehen, wie du mit ihm umgehen kannst.

00:00:40: Insozu sagen zu deinem Verbündeten machst und aus ihm eine unterstützende innere Stimme entwickelst.

00:00:50: Es lässt sich beobachten dass viele Menschen versuchen den inneren Kritiker mit allen Mitteln los zu erden.

00:00:58: Wir nehmen wahr das er uns nicht gut tut Ja, und sogar sabotiert mit den Botschaften die er in unsere Gedanken pflanzt.

00:01:09: Es ist gut dass wir wahrnehmen was da passiert doch leider funktioniert es kaum ingänzlich loszuwerden.

00:01:19: viel hilfreicher ist es daher ihn zu transformieren.

00:01:24: gerne möchte ich dir durch eine frei erfundene Geschichte aufzeigen was sich damit meine.

00:01:32: Meine Geschichte handelt von Hans einem Mann mittleren Alters.

00:01:37: Er ist Projektleiter in einem mittelständischen Unternehmen und wird als zuverlässig und pünktlich geschätzt, doch er selbst ist ständig unzufrieden mit sich.

00:01:49: Du darfst dich nun einfach zurücklehnen und seine Geschichte auf dich wirken lassen.

00:01:58: Hans hatte gelernt ruhig zu wirken – selbst dann wenn es ihn ihm arbeitete!

00:02:05: Vor anderen war er kontrolliert, sachlich und verlässlich.

00:02:10: In sich selbst war er jedoch alles andere als

00:02:13: das.".

00:02:15: Das war schwach!

00:02:17: Du hättest mehr sagen müssen?

00:02:19: Die Anderen sind dir voraus.

00:02:23: Solche Aussagen tauchten regelmäßig in seinen Gedanken auf.

00:02:28: Besonders nach Meetings meldete sich diese innere Stimme zuverlässig.

00:02:34: An diesem Mittwoch war sie jedoch lauter als sonst.

00:02:38: Hans hatte eine wichtige Besprechung moderiert oder besser gesagt überstanden, er hatte gezögert sich immer wieder verheddert und war bei kritischen Nachfragen ins Unklare ausgewichen.

00:02:53: Als er zurück an seinen Platz kam setzte diese Innenrestimme sofort ein.

00:03:00: Was war denn das?

00:03:02: Das war doch keine Moderation!

00:03:04: Du hast komplett die Führung verloren.

00:03:08: Hans startte auf den Bildschirm, unfähig irgendetwas anzufangen.

00:03:15: Zum ersten Mal dachte er nicht nur das es anstrengend war sondern dass es so nicht weitergehen konnte.

00:03:23: Am Abend blieb Hans länger im Büro als geplant Nicht aus Pflichtgefühl Sondern weil er mit diesem Gefühl in Bauch nicht nach Hause gehen wollte.

00:03:36: Als er dann schließlich doch seine Taschenahme und aus dem Büro trat, traf er im Gang auf Martin.

00:03:44: Martin war einer dieser Menschen die nicht viel sagten – aber wenn?

00:03:49: Dann hörte man zu!

00:03:51: Er war Mitte fünfzig, wirkte ruhig und war erfahren.

00:03:56: Früher arbeitete er selbst auch als Projektleiter.

00:04:01: Heute war er eher beratend unterwegs.

00:04:05: Langer Tag fragte er, Hans zögerte.

00:04:10: Normalerweise hätte er abgewingt – heute jedoch nicht!

00:04:16: Er hat kein Guter, sagte er.

00:04:20: Martin nickte.

00:04:21: Dabei wirkte er wenig überrascht.

00:04:25: Hast du Zeit für einen kurzen Spaziergang?

00:04:28: Fragte er.

00:04:30: Hans nickte, draußen wäre es kühl und die frische Luft tat gut.

00:04:37: Eine Weile gingen.

00:04:38: die beiden Männer schweigen nebeneinander her.

00:04:43: Dann sagte Hans beinahe widerwillig, ich habe das Gefühl, egal was ich mache es reicht nie!

00:04:51: Martin seien kurz an, wer sagt das?

00:04:56: Hans lachte trocken.

00:04:58: Ich selbst.

00:05:00: Was genau sagst du dir?

00:05:02: Hans runzelte die Stirn Dass ich zu langsam bin Zu unsicher dass ich Situationen nicht gut genug im Griff habe.

00:05:14: Martin nickte langsam.

00:05:18: Diese Aussagen klingen nach einem ziemlich engagierten Kollegen.

00:05:23: Hans blieb stehen, das ist kein Kollege!

00:05:27: Das ist ein... Ein Inrokritiker der nie zufrieden ist!

00:05:32: Martin lächelte leicht und du lässt ihn einfach reden?

00:05:38: Was soll ich denn sonst

00:05:39: tun?!

00:05:40: Der lässt sich ja nicht einfach abstellen.

00:05:44: Martin verschränkte die Arme locker.

00:05:47: Warum solltest du ihn abstellen wollen?

00:05:51: Hans Blinzelte verwirrt, weil er mich runterzieht.

00:05:56: oder sagte Martin ruhig, weil du ihn falsch einsetzt?

00:06:02: Es folgte eine kurze Stille.

00:06:07: Stell dir vor, fuhr er dann fort.

00:06:10: Du hättest einen Coach der dir helfen will besser zu werden Aber du lässt ihn nur pauschal urteilen, statt ihn konkret arbeiten zu lassen.

00:06:22: Damit hat er nun die volle Aufmerksamkeit von

00:06:25: Hans.".

00:06:27: Wie meinst Du das?

00:06:29: Ganz einfach sagte Martin – beim nächsten Mal wenn diese Stimme kommt widersprichst du ihr nicht!

00:06:37: Aber du gibst dich auch nicht mit dir zufrieden.

00:06:41: Er sah Hans direkt an und ergänzte «Frag nach».

00:06:46: Nach was?

00:06:48: Nach dem wie, nach dem was genau.

00:06:52: Lass dir nicht einreden du warst schlecht sondern hake nach.

00:06:58: Was hätte ich konkret besser machen können?

00:07:02: Hans Schwieg.

00:07:04: Martin ergänzte leise.

00:07:06: Ein guter Coach fragt nach auch wenn es unbequem ist aber immer mit dem Ziel dich voranzubringen.

00:07:17: Am nächsten Morgen dachte Hans nicht sofort an das Gespräch mit Martin.

00:07:23: Er stand im Bad, griff zur Kavatte, bannte sie allerdings leicht schief – unpräzise!

00:07:33: Da war sie wieder die Stimme.

00:07:35: Automatisch zog sich etwas im Bauch von Hans zusammen doch dann erinnerte er sich.

00:07:42: Frag nach!

00:07:44: Er atmete ein….

00:07:47: Okay was genau meinst du?

00:07:51: Die Antwort kam unmittelbar.

00:07:54: Der Knoten sitzt nicht mittig, du wirkst heute

00:07:57: hektisch.".

00:07:59: Hans hielt inne.

00:08:01: Er korrigierte den Knotens.

00:08:04: So?

00:08:05: Besser!

00:08:07: Im Büro setzte es sich bei der Vorbereitung einer Präsentation fort zu unklar.

00:08:16: Hans tippte nicht weiter.

00:08:18: Was genau ist unkler?

00:08:21: Du erklärst das Problem aber die Lösung kommt zu spät.

00:08:25: Dreh die Reihenfolge.

00:08:28: Hans probierte es aus und stellte fest, dass es funktionierte.

00:08:33: Der eigentliche Test kam zwei Tage später.

00:08:38: Es stand wieder ein Meeting an Und kurz vorher meldete sich die Stimme.

00:08:45: Wenn du so auftrittst wirst du wieder unsicher wirken.

00:08:49: Hans hielt inne.

00:08:52: Okay dann hilf mir bitte Was soll ich konkret anders machen?

00:08:59: Es folgte eine kurze Pause und dann die Erklärung.

00:09:03: Sprich langsamer, beende deine Sätze!

00:09:07: Und wenn eine Frage kommt, nimm dir zwei Sekunden Zeit bevor du sie

00:09:12: beantwortest.".

00:09:14: Hans nickte.

00:09:16: Das Meeting lief zwar nicht perfekt aber anders.

00:09:21: Hans sprach bewusster er liess sich Zeit... ...und als seine kritische Nachfrage kam erinnerte er sich Nicht ausweichen, und er antwortete klar.

00:09:35: Am Abend schrieb er Martin.

00:09:39: Ich glaube ich verstehe jetzt.

00:09:42: Die erfreute Antwort lautete Gut bleib dran.

00:09:47: Von diesem Tag an wurde Hans bewusster.

00:09:51: Er entwickelte sich.

00:09:54: Die Stimme blieb sein Begleiter.

00:09:56: Sie war streng aber hilfreich Und von nun an auf seiner Seite.

00:10:04: Könntest du dir vorstellen, dass dein Innerer Kritiker auch zu deinem Coach werden kann wie es bei Hans geschehen ist?

00:10:13: Dass du statt das war schlecht zu akzeptieren nachfragst.

00:10:18: Was kann ich daraus lernen?

00:10:22: Damit nimmst du dem Inneren Kritiker die Bedrohlichkeit und die Macht, dass du dich schlecht oder entmutigt fühlst!

00:10:31: Mit dem Nachfragen verschiebt sich die Perspektive.

00:10:35: Du richtest dich darauf aus, es künftig anders zu machen statt dem bereits geschehenen hinterherzuweinen.

00:10:44: Vielleicht fühlst du dich durch diese Geschichte ermutigt den inneren Kritiker mit ins Boot zu holen ihn umzuwandeln und ihn statt gegen dich als für dich zu erleben.

00:10:58: Übrigens kannst du dies auch mit dem Inneren Beschützer oder dem Innerer Antreiber so handhaben.

00:11:05: Probiere es aus und mache sie zu deinen inneren Coaches, statt dich von ihnen sabotieren zu lassen.

00:11:13: Und vielleicht denkst du während der nächsten Tage daran was Martin Hans mit auf den Weg gegeben hat?

00:11:21: Ein guter Coach fragt nach auch wenn es unbequem ist aber immer mit dem Ziel dich voranzubringen!

00:11:33: Mit diesem Gedanken verabschiede ich mich heute von dir.

00:11:38: In der nächsten Episode geht es darum, wie du deine Intuition stärken und deine innere Stimme als Kompass nutzen kannst.

00:11:48: Hat dich die heutige Folge weitergebracht oder nachdenklich gemacht?

00:11:53: Dann freue ich mich wenn du dich bei mir meldest oder diesen Podcast mit einem Kommentar oder einer Rezension unterstützt und ihn auch mit deinen Freunden teilst!

00:12:05: Herzlichen Dank Bis zum nächsten Leuchtimpuls.

Kommentare (1)

Chris

Wow, welche Offenbarung! Durch den Dialog mit dem inneren Kritiker entstehen neue Möglichkeiten, neue Wege für Wachstum! Sonst bleibt es bei der negative Aussage, die Einbahnstrasse der Selbstverurteilung. Danke Christina für deinen Beitrag!

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